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"Unabhängigkeit und Kombinierbarkeit mit erneuerbaren Energien
Öl-Brennwertheizung erfüllt Anforderungen der Zukunft"

Heizöl Baumannn TankzugUm die deutschen Klimaschutzziele zu erreichen, ist im Wärmemarkt ein Mix aus effizienten konventionellen sowie ausgereiften regenerativ betriebenen Heiztechniken nötig. „Mit erneuerbaren Energien allein ist das nicht zu schaffen“, erklärt Prof. Christian Küchen vom Institut für wirtschaftliche
Oelheizung (IWO). Schätzungen zufolge können bis 2050 bei voller Potenzialausschöpfung nur maximal 59 Prozent des gesamten deutschen Energiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt
werden. Die Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebestand gilt daher unter Experten als vorrangiger und wesentlicher Schritt für erfolgreichen Klimaschutz.

Trivalentes Heizsystem: Öl-Brennwert + Solar + Holz

Mit einer Energieausnutzung von nahezu 100 Prozent erfüllen Öl-Brennwertgeräte bereits die Anforderung höchstmöglicher Effizienz. Die Energieeffizienz von Gebäuden insgesamt lässt sich darüber hinaus durch zusätzliche Maßnahmen wie Wärmedämmung und die Einbindung regenerativer Energieträger optimieren. Bewährt hat sich die Kombination der Öl-Brennwerttechnik mit Solarthermie zur Warmwassererzeugung und Heizungsunterstützung, nicht zuletzt auch wegen ihres vergleichsweise günstigen Kosten-Nutzen-Verhältnisses. Genauso problemlos kann die Solar-Öl-Brennwertheizung zusätzlich mit Biomasse kombiniert werden. Dabei wird ein wasserführender Holz-Kaminofen mithilfe eines Wärmetauschers in die gesamte Wärmeversorgung des Hauses integriert.

SonnenblumenZentrales Element der Heizungsanlage ist dann ein Pufferspeicher, der alternativ mit Sonnenenergie, Wärme aus dem Kaminofen oder dem Öl-Brennwertkessel beheizt wird. Diese Kombination kann problemlos schrittweise umgesetzt werden. Wer zunächst einen Öl-Brennwertkessel einbaut, erreicht mit einer verhältnismäßig geringen Investition eine Energieersparnis von bis zu 30 Prozent gegenüber einem veralteten Standardkessel. Im nächsten Schritt kann dann eine Solaranlage oder ein Kaminofen installiert werden. Damit wird die Versorgungssicherheit immer weiter erhöht. Für das Heizungshandwerk bietet das Heizkonzept Brennwerttechnik plus Solarthermie plus Holzkaminofen – das sogenannte trivalente Heizsystem mit dem Speicher als „Heizzentrale“– eine gute Möglichkeit, neue Aufträge zu generieren und sollte daher verstärkt in der Kundenberatung berücksichtigt werden.

Unabhängig mit flüssigen Brennstoffen
Der Vorteil eines dezentral beim Kunden gelagerten Energievorrates bekommt bei der zukünftigen Entwicklung im Wärmemarkt eine besondere Bedeutung: Dank effizienter Heiztechnik und energetisch
verbesserter Gebäude sinkt der Energiebedarf. Größere Wärmemengen werden im Jahresverlauf nur noch in relativ kurzen Phasen benötigt. Einen Großteil der Zeit  schaffen die regenerativen Komponenten eines trivalenten Heizsystems die Wärmeversorgung allein.

„Eine unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten akzeptable Versorgungssicherheit kann unter diesen Rahmenbedingungen nur ein flexibel verfügbarer Energieträger gewährleisten, der ohne kosten-intensiv erstellte Leitungsnetze zum Verbraucher gelangt“, erklärt Küchen. Flüssige Brennstoffe werden deshalb laut Küchen langfristig bedeutende Energieträger im Wärmemarkt bleiben.
[Quelle:v IWO-Pressedienst / Nov.  2008]

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