Moderne Ölheizungen

So sparen Sie viel Geld

 

Aktueller Heizkostenvergleich

Nutzen Sie unseren aktuellen Heizkostenvergleich! Klicken Sie hier.

Öl oder Gas?

Die Ölheizung ist seit Jahrzehnten ein bewährtes Heizsystem, das in Millionen von Haushalten für wohlige Wärme sorgt. Vor allem haben technische Innovationen dazu beigetragen, dass sich dieses System kontinuierlich weiterentwickelte. Und heute auf einem Stand ist, der nicht nur den Anforderungen der Verbraucher, der Umwelt oder des Gesetzgebers gerecht wird, sondern diese oftmals weit übertrifft. Vor allem ihre Wirtschaftlichkeit zeichnet sie dabei aus. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie im Einzelnen, warum die moderne Ölheizung eine clevere Entscheidung ist .

Aus wenig Energie viel Wärme machen. Noch diesem Prinzip arbeitet eine moderne Ölheizung. So setzt z. B. die Niedertemperaturtechnik mit über 90% Energieausnutzung Maßstäbe in der Ölheizungstechnik. (=> Ein moderner Automobil-Motor verwertet die eingesetzte Energie nur zu 40%!) Noch höher ist die Energieausnutzung bei der Öl-Brennwerttechnik, denn die nutzt zusätzlich die Restwärme der Abgase.

Im Vergleich zu einer alten Ölheizung kann ein modernes System den Heizöl-Verbrauch um bis zu 30% - mit der Öl-Brennwerttechnik sogar um bis zu 40% - senken. In jedem Liter Heizöl stecken 10 Kilowattstunden Energie durch eine DIN-Norm garantiert. Das reicht, um z.B. 160 Liter Wasser von 10 Grad C auf 55 Grad C zu erhitzen. Wann, wo und wie viel Heizöl Sie bestellen, liegt allein bei Ihnen. Das heißt: Sie können die jeweilige Marktlage nutzen und sich einen günstigen "Wärmevorrat' in Ihrem Tank anlegen. Im Durchschnitt kostet Heizöl weniger als Gas in vergleichbarer Energiemenge. Und das schon seit Jahren.

 

Nutzen Sie den Komfort

Die moderne Ölheizung arbeitet leise und bei regelmäßiger Wartung störungsfrei. Das alles natürlich auf kleinstem Raum. Die heute gängigen Kompaktanlagen (so genannte Units) nehmen in Ihrem Haus kaum mehr als 1 m² Platz in Anspruch: und das für Brenner, Kessel und Regeltechnik! Alles perfekt aufeinander abgestimmt und deshalb wirtschaftlich schadstoffarm und komfortabel.

Die gebräuchlichste Unit ist die so genannte Niedertemperaturanlage. War früher eine konstante Kesselwassertemperatur von 70 'C und darüber üblich, arbeitet heute die Heizung mit angepaßt gleitendem Temperaturverlauf von durchschnittlich nur ca. 50 "C. Der Vorteil liegt auf der Hand: niedrigere Temperaturen = geringere Wärmeverluste = geringerer Verbrauch!

Das Geheimnis liegt hier in der Restwärme der durch den Schornstein entweichenden Abgase. Diese "zusätzliche" Wärme wird ebenfalls genutzt und senkt so nochmals den Verbrauch. Diese fortschrittliche Technik ist heute als kompakte Öl-Brennwert-Unit zu haben. Die Brennwerttechnik kann aber auch nachträglich bei der Niedertemperatur-Unit eingesetzt werden: durch den Zubau eines Wärmeübertragers.

Preiswert und komfortabel warmes Wasser mit einer zentralen Warmwasserversorgung. Das bietet die moderne Ölheizung in Kombination mit einem Warmwasserspeicher. Die Größe des Speichers orientiert sich am Tagesbedarf und ist abhängig von der Anzahl der Personen im Haushalt. (=> Der Tagesbedarf pro Person beträgt im Durchschnitt 30-40 Liter). Speicher und Kessel lassen sich in den meisten Fällen übereinander kombinieren. Sie brauchen also auch hier nicht mehr als 1 m² Platz.

Vollautomatisch garantiert Ihnen die moderne Ölheizung mit ihrer intelligenten Regelung die gewünschte Raumtemperatur. Bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit. Und auch Warmwasser ist immer ausreichend vorhanden, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.

 


Damit helfen Sie der Umwelt

Kohlendioxid (CO2) ist eigentlich ein natürlicher Bestandteil unserer Luft. Beim Verbrennen von Kohle, Öl oder Gas zur Wärme und Energie- erzeugung wird jedoch unvermeidbar zusätzlich CO2 freigesetzt. Die Klimaforschung vermutet, dass eine zu hohe CO2 Konzentration über den so genannten Treibhauseffekt zu einer bedrohlichen Erwärmung der Erdatmosphäre führt. Wir können es uns nicht leisten abzuwarten, bis eventuell irreparable Klimaveränderungen eintreten.

Daher müssen wir beginnen, mit unseren Energien noch verantwortungsvoller umzugehen, d. h. wo immer möglich, Energie zu sparen. Und so auch die Energiereserven zu schonen.

Energie sparen bedeutet auch, Energie mit möglichst geringen Verlusten zu nutzen. Daher wurden zum 1. Januar 1998 schärfere Grenzwerte für Abgasverluste von Heizungsanlagen erlassen (l. B1mSchV). Alte Ölheizungen, die bei der Einstufungsmessung des Schornsteinfegers zu hohe Abgasverluste aufwiesen, müssen nach festgelegten Übergangsfristen die neuen Anforderungen erfüllen. In aller Regel erfordert das, die Heizungsanlage zu modernisieren. Mit einer modernen Ölheizung übertreffen Sie die Vorgaben in jedem Fall und leisten so Ihren Beitrag zu Energieeinsparung, Klimaschutz und Ressourcenschonung.

Sollten Sie eine Ölheizung besitzen, die spätestens bis zum Jahr 2004 modernisiert werden muss, empfiehlt sich eines ganz bestimmt: warten Sie nicht, bis die Frist für Ihre Heizung abgelaufen ist - modernisieren Sie jetzt! Zum Einen sparen Sie sofort bis zu 30% Heizöl und senken den Schadstoffausstoss um bis zu 50%. Zum anderen können Sie mit attraktiven Förderungen vom Staat rechnen. Außerdem werden zum Ende der Übergangsfristen die Auftragsbücher der Heizungsbaubetriebe voll sein. Das bedeutet im Zweifelsfall: längere Wartezeiten und höhere Preise.

Eine Ölheizung lässt sich schrittweise oder gleich komplett modernisieren. Wie Sie vorgehen, liegt bei Ihnen. Es lohnt sich aber auf jeden Fall. Schon die Erneuerung des Brenners reduziert den Heizöl- Verbrauch um bis zu 10% und senkt den Schadstoffausstoß um bis zu 20%.

Ein weiterer Schritt in Sachen Umweltschutz ist die Kombination von einer modernen Ölheizung mit Sonnenkollektoren. Damit können Sie bis zu 60% des Energiebedarfs decken, der für die Warmwasserbereitung erforderlich ist. Im ldealfall heißt es dann für Sie in den Sommermonaten: die Heizung schaltet sich automatisch ab. Die Kombination mit Solarenergie ist häufig ohne großen Aufwand zu verwirklichen. Und vom Staat gibt's dafür sogar noch Geld - in Form von Fördermitteln.

 


 

Neubau und Modernisierung

 

Was spricht für die moderne Ölheizung?

Vieles. Denn moderne Ölheizungstechnik arbeitet schadstoffarm. Außerdem ist Heizöl eine preisgünstige Energie. Und: als Ölheizungsbesitzer können Sie selbst entscheiden, wann und wo Sie wie viel Heizöl kaufen.

Wie viel Platz brauche ich für eine Ölheizung?

Der moderne Öltank eines Einfamilienhauses beansprucht nicht mehr als 3-4 m2 , ein Extraraum ist dafür nicht grundsätzlich erforderlich. Noch platzsparender ist ein Erdtank. Mit dem brauchen Sie im Haus nur noch ca. 1 m2 für die sogenannte Unit.

Wie wartungsfreundlich ist eine Ölheizung?

Die moderne Ölheizung läuft bei normaler Wartung durch den Experten störungsfrei. Es bedarf darüber hinaus praktisch keiner Kontrolle. Eine intelligente Regelung sorgt automatisch für die gewünschte Wärme.

Lässt sich die Ölheizung mit Solarkollektoren kombinieren?

Ja. Beide Systeme können sich optimal ergänzen. Ihren gesamten Energiebedarf für die Warmwasserversorgung im Sommer könnten sie kostenlos allein durch Sonnenenergie decken. Erfahrungsgemäß senkt das die jährlichen Energiekosten für die Warmwasseraufbereitung um bis zu 70%!

Gibt es Fördermittel vom Staat?

Ja. Und zwar bei einer Modernisierung durch zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Und bei einer Kombination mit Solarkollektoren außerdem durch Förderprogramme zur Nutzung der Solarenergie von Bund, Ländern und z.T. auch Kommunen.

 

Was kann ich als Nächstes tun?

1. Sie machen eine Energiesparberatung.
2. Sie nutzen den Infoservice: www.iwo.de
3. Sie sprechen mit einem Fachbetrieb in Ihrer Gegend.
4. Sie informieren sich ergänzend zum Thema Bauen unter www.bauweb.de , www.bau.net oder www.baunetz.de.

Bitte beachten Sie unsere Rechtlichen Hinweise zu den angegebenen Links!

 


Unsere Tipps und weitere Infos

 

Sie planen gerade einen Neubau? Da ist die moderne Ölheizung eine clevere Entscheidung. Denn Sie bietet alle Vorzüge eines fortschrittlichen Heizsystems: ökologisch wie ökonomisch. Und beides wird bei Ihrer Wahl sicherlich eine wichtige Rolle spielen. Am besten, Sie informieren sich bei einem Heizungsbauer über die für Sie beste Heizungsart und deren Wirtschaftlichkeit.

Gut jede zweite Ölheizung in Deutschland ist veraltet. Um es in Jahren zu sagen: Sie wurde vor 1980 installiert. Dass diese Heizungen heute, nach über zehn und mehr Jahren, noch immer Häuser und Wohnungen mit Wärme und Warmwasser versorgen, spricht für sie. Denn offenbar funktionieren sie zur vollen Zufriedenheit ihrer Besitzer. Aber die Heizungstechnik ist fortgeschritten: Die modernen Ölheizungen erzeugen die gewünschte Wärme wesentlich wirtschaftlicher, arbeiten erheblich präziser und belasten die Umwelt entscheidend weniger mit Schadstoffen. Gut fürs eigene Portemonnaie, gut für die Umwelt.

Die vollständige Modernisierung einer veralteten Ölheizung - darunter ist der komplette Austausch von Brenner, Kessel und Regelung zu verstehen - kann den Heizölbedarf um bis zu einem Drittel senken und trägt folglich zur Reduzierung der CO2-Emissionen und damit zur Bekämpfung des Treibhauseffektes bei. Außerdem haben Sie damit eine wesentlich höhere Energieausbeute.

Eine modernisierte Anlage reduziert den Schadstoffausstoß um bis zu 50 %! Doch auch eine Teilmodernisierung lohnt sich, sowohl ökonomisch wie ökologisch. Wird zum Beispiel im ersten Schritt lediglich der Brenner ausgetauscht, reduziert das den künftigen Heizölbedarf um bis zu 10% und den Schadstoffausstoß um 15 bis 20 %.

Wie auch immer: Selbst die Rundum-Modernisierung der Ölheizung ist in der Regel meist kostengünstiger als etwa der Wechsel zu einer anderen Energie. Und wie Sie wissen, ist Heizöl seit Jahren eine der preiswertesten Heizenergien.

Bei der Modernisierung sollten Sie auf das Umweltzeichen "Blauer Engel" achten. Das Zeichen erhalten Produkte, die energiesparend und relativ schadstoffarm sind. Ölheizungen, die den "Blauen Engel" tragen, werden von allen namhaften Herstellern der Geräteindustrie angeboten. Sowohl bei der Heizungsmodernisierung im Altbau als auch für eine Installation in einem Neubau sollten Sie stets kompetente Partner zu Rate ziehen.

Sie haben eine Ölheizung, die den Ansprüchen von heute nicht mehr genügt? Dann ist die komplette Modernisierung eine clevere Entscheidung. Sie reduzieren Ihren Heizöl-Verbrauch und CO2 Ausstoß um bis zu 30 %. Sie senken den Schadstoffausstoß um bis zu 50%. Und Sie können weiterhin bei dem Energieträger bleiben, der schon seit Jahren weniger kostet als Gas. Ganz zu schweigen von anderen "Einsparungen". Denn die Kosten für die Modernisierung sind in aller Regel günstiger als die Kosten für eine Umstellung auf Gas.

Fragen Sie also Ihren Brennstoffhändler, Ihren Heizungsbauer oder Ihren Schornsteinfegermeister. Diese Fachleute sorgen für Sicherheit und Umweltschutz. Die Leistung der kompetenten Partner beginnt bei der qualifizierten Beratung, setzt sich fort bei der Geräteauswahl und geht über die qualitativ einwandfreie Ausführung der Arbeiten bis hin zur fachmännischen Wartung.

 

Drucken